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Zinnbeschichtung elektrolytisch

Verwendung:
Kurzzeitiger Korrosionsschutz zur Verbesserung der Löt- und Punktschweißeigenschaften
Dekorative Beschichtung
Farblichen Identifikation

Ausgangsmaterial
Stahl, Gusseisen, Edelstahl, gehärteter Stahl, Sintermetall, andere Basismaterialien sind möglich, aber nicht üblich. Das Ausgangsmaterial darf nur geringe Ölreste aufweisen und muß frei von Farbresten, Klebeband, Kleberresten, Filzstiftfarbe, Silikon und Schlacke sein.

Nachbehandlung
Normal keine.

Achtung!
Bei elektrolytischen Beschichtungen ist die Schichtstärke auf dem Produkt unterschiedlich. Bei Ecken und Kanten ist die Beschichtung dicker.  Schichtdicken unter 10 µm sind duktil, sind deformierbar.In Verbindung mit der Vorbehandlung und der Beschichtung selber, entsteht Wasserstoff, dieser führt bei Stahl zur Wasserstoffversprödung. Bei hoch legiertem Stahl muss der Wasserstoff wieder entfernt werden. Bei einer Zinnbeschichtung auf einem Messingwerkstück kann es bei längerer Lagerung zu Problemen beim Löten kommen, da das Zink aus dem Messing in die Zinnbeschichtung defundiert. Diesen Effekt kann man durch eine Sperrschicht aus z. b. 2 µm Kupfer oder Nickel unter der Zinnbeschichtung verhindern.

Korrosionsschutz
Zinnbeschichtung ist ein kathodischer Korrosionsschutz, was bedeutet, das Zinn weniger edel ist als Stahl und deshalb zuerst gebunden wird und der darunterliegende Stahl so lange Korrosionsgeschützt ist wie Zinn vorhanden ist. Je dicker die Zinnschicht ist, umso länger ist der Stahl vor Rost geschützt. Die normale Schichtdicke liegt zwischen 2 und 10 µm. Die Zinnbeschichtung kann sowohl matt wie auch glänzend ausgeführt werden.

Prozess
Vor der Beschichtung werden die Werkstücke entfettet und gebeizt, sodass sie sauber sind für die Beschichtung. Abhängig von der Geometrie des Werkstückes, kann entweder in einer Trommel oder aber in einem Tauchbad beschichtet werden. Hier handelt es sich um eine galvanische Beschichtung in einem sauren oder alkalischen Bad. Nach der Beschichtung werden die Werkstücke entweder in der Trommel, Zentrifuge oder im Ofen getrocknet.

Spezifikation in der Produktzeichnung
Fe/Sn5: Fe = Ausgangsmaterial, Sn = Zinnschicht, 5 = minimum Schichtdicke in µm. Es sollte auch dazu geschrieben werden, ob es sich um matten oder glänzenden Zinn handelt.

 

    
 

 

 

 

 


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