Sønderborg Fornikling
HOME  KONTAKT  SITEMAP


Was können wir
Wissenscenter
Arten der Oberflächenbehandlung
Zinkbeschichtung elektrolytisch
Nickelbeschichtung elektrolytisch
Kupferbeschichtung elektrolytisch
Zinnbeschichtung elektrolytisch
Silberbeschichtung elektrolytisch
Nickelbeschichtung Chemisch
Beizen/chemisches Polieren
Beizen von Edelstahl
Brünierung
Eloxieren von Aluminium
Verchromung
Schwarzverchromung
Elektropolieren von Edelstahl
Brunering af Cu & Messing
Brünierung von Kupfer und Messing
Kundeninformation
Privatkunden

Verchromung

Anwendung:
Korrosionsschutz
Dekorative Beschichtung
Harte und verschleißstarke Oberfläche

Ausgangsmaterial
Stahl, Gusseisen, verschiedene Edelstähle, Sintermetalle, andere Ausgangsmaterialien sind möglich aber nicht üblich. Das Ausgangsmaterial muß vor dem Beizen von Farbe, Klebeband, Kleberresten, Fett, Filzschreiber und Silikon gereinigt werden.

Vorbehandlung
Wenn das Endresultat glänzen sein soll, muss das Werkstück meistens vor der Verchromung geschliffen und poliert werden. Oft wird das Werkstück erst einmal Glanzkupfer oder Glanznickel veredelt bevor es dann verchromt wird. Kupfer benutzt man zum nivellieren und glätten der Oberfläche und Nickel zum Härten der Oberfläche benutzt. Die Nickelschicht kann glänzend oder aber auch matt ausgeführt werden. Dies ist auch als Satin- oder Perlnickelchrom bekannt. Es entsteht eine rustikale Aluminium- oder Edelstahloberfläche.

Nachbehandlung
Normalerweise brauchen verchromte Werkstücke keine Nachbehandlung, sind aber zur Lackierung und für den Farbdruck geeignet.

Achtung!
Bei elektrolytischen Beschichtungen ist die Schichtstärke auf dem Produkt unterschiedlich. Bei Ecken und Kanten ist die Beschichtung dicker.
Schichtdicken unter 10 µm sind duktil, sind deformierbar. In Verbindung mit der Vorbehandlung und der Beschichtung selber, entsteht Wasserstoff, dieser führt bei Stahl zur Wasserstoffversprödung. Bei hoch legiertem Stahl muß der Wasserstoff wieder entfernt werden.

Korrosionschutz
Verchromter Nickel gibt keinen kathodischen Korrosionsschutz des Stahls, sondern wirkt wie eine Barriere zwischen dem Stahl und der Umgebung und muss deshalb umbedingt dicht sein. In der Praxis bedeutet das, dass eine Schichtdicke von 2-12µm nur für den Innenbereich und nicht für starke Beanspruchung wie z. B. im Außenbereich geeignet ist. Eine Verbesserung des Korrosionsschutzes kann durch die Erhöhung der Schichtdicke, besser aber noch durch eine zusätzliche Kupferschicht erzielt werden. Verchromung ist ein hervorragender Korrosionsschutz für Messing und Kupfer.

Prozess
Aufgrund der geringen Stromausnutzung müssen die Werkstücke aufgehangen und getaucht werden. Die Werkstücke müssen vor der Oberflächenveredelung entfettet und gebeizt werden. Die Verchromung ist ein elektrolytisches Verfahren. Die Werkstücke werden anschließend im Wärmeofen getrocknet. Es gibt sowohl eine Cr6+ wie auch eine Cr3+ Verchromung, welches sich nur im Tauchbad befindet. Die Chromschicht ist ein Feststoff = Cr0. Eine Nickelallergie kann durch Auflage einer Chromschicht als Barriere minimiert werden.

Spezifikation in der Produktzeichnung
Ni5s Cr: Ni= Nickelschichtdicke in µm, Cr = Chrom, s = Nicketypen, b = Glanznickel, p =Matt- oder Halbglanznickel, poliert. d=2 oder 3 lag Nickel. s=Matt-/Satin-/Perl- oder Halbglanznickel.


HFJ Galvano Kiel GmbH • Salzredder 3 • D-24149 Kiel • Deutschland • Tel.: (+49) 431-21830-0 • Email: hfj-galvano@hfj-galvano.de